Update Südamerika

Letztes Update am 23.07.2021

Im Folgenden finden Sie den aktuellen Stand zur COVID-19 Situation in Peru, Chile und Argentinien und den damit verbunden Einschränkungen für Reisende.

PERU

  • In Folge der Entwicklung der registrierten Fallzahlen in den letzten Wochen hat die Regierung aktualisierte Maßnahmen angeordnet, die vom 12. Juli bis zum 8. August gelten.
  • Darunter eine landesweite Begrenzung der erlaubten Kapazitäten in öffentlichen Bereichen. Aktuell gilt in keine Region mehr  die höchste Alarmstufe „extrem“, so dass es derzeit landesweit auch keine obligatorische Ausgangssperre an Sonntagen mehr gibt.
  • Für die Region Arequipa (inkl. Colca Tal) bleibt die Nutzung privater Transportmittel sonntags untersagt (betrifft auch touristischen Transport) und für die ganze Woche besteht eine nächtliche Ausgangssperre von 22:00-04:00 Uhr. Für Lima, Cusco, Puno, Heiliges Tal, Machu Picchu, Paracas und Tambopata gilt dagegen nur eine nächtliche Ausgangssperre von 00:00-04:00 Uhr, sonntags tagsüber bestehen keine Beschränkungen mehr für privaten Transport.
  • Zum 21. Juni wurde Lima auf die Alarmstufe „Hoch“ herabgestuft (bisher „Sehr hoch“). Dies bedeutet eine Erhöhung der erlaubten Kapazitäten an öffentlichen Orten sowie Bewegungsfreiheit innerhalb und zwischen Provinzen der gleichen Alarmstufe.
  • Internationale Flüge von mehr als 8 Stunden Dauer (aus den USA und Europa) sind wieder gestattet. Weiterhin untersagt bleibt die Einreise aus Brasilien, Indien und Südafrika..
  • Zur Einreise müssen Sie ein negatives Testergebnis eines COVID-19 PCR- Molekulartests vorweisen, das maximal 72 Stunden vor dem Abflug nach Lima ausgestellt wurde, oder alternativ ein Antigen-Testergebnis, das maximal 24 Stunden vor Reiseantritt nach Lima ausgestellt wurde. Die 14-tägige Quarantäne nach Ankunft entfällt.
  • Alle Grenzübergange zu den Nachbarländern bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Eine Einreise/Ausreise auf dem Landweg ist damit weiterhin nicht möglich.
  • Die aktuelle Impfquote Perus (19,2%) liegt weiterhin deutlich hinter Argentinien (48,3%) und Chile (70,7%) zurück. Statistik laut Our World in Data vom 15. Juli.
  • Am 6. und 7. Mai trafen zwei Lieferungen von jeweils 350.000 Dosen ein. Laut Gesundheitsminister sollen bis zum 28. Juli 5 Millionen Menschen geimpft sein.
  • Peru hat sich 67 Millionen Impfdosen gesichert, von denen 2 Millionen von der Regierung der Vereinigten Staaten gespendet wurden.
  • Bis heute (12. Juli) wurden 3 Millionen Peruaner bereits vollständig geimpft und insgesamt 8 Millionen Impfdosen verabreicht.
  • Die Zahl von COVID19 bedingten Neuinfektionen, Klinikeinweisungen und Todesfällen in Peru ist seit dem Höchststand im April deutlich zurückgegangen. Die Zahl täglicher Neuinfektionen ging zurück auf ein Drittel der Werte vom April.
  • In einigen Regionen inklusive Lima, Tumbes und Piura sind Strandbesuche wieder erlaubt.
  • Für weitere Details zu Reisebebschränkungen lesen Sie bitte unseren Artikel „Aktuelle Einreisebestimmungen für Peru, Chile & Argentinien„.
  • Am 11. April fanden Präsidentschaftswahlen in Peru statt. Am 19. Juli wurde Pedro Castillo offiziell zum Wahlsieger und damit zum zukünftigen Präsidenten Perus ernannt.
  • Seit dem 15. Juli ist auch der Inka Trail 4 Tage / 3 Nächte wieder für Besucher geöffnet. Der Ticketverkauf für die offiziellen Permits dazu begann am 25. Juni.

CHILE

  • Für Ausländer ohne Wohnsitz in Chile bleiben die Einreise bis auf Weiteres untersagt.
  • Ab dem 26. Juli dürfen Chilenen und Ausländer mit Wohnsitz in Chile unter Einhaltung der gültigen Einreisebestimmungen und einer obligatorischen 10-tägigen Quarantäne wieder einreisen.
  • Chile ist in 16 Regionen unterteilt. Seit 15. Juli gilt abhängig von der jeweiligen Zahl aktiver Fälle und der Impfrate in einigen Regionen eine Ausgangssperre von 22:00 bis 05:00 Uhr, in anderen von 00:00 bis 05:00 Uhr. Eine Auflistung der Regionen samt jeweils gültigen Ausgangssperren finden Sie hier. Santiago ist derzeit in der Phase 3 („Vorbereitung“), die tagsüber außerhalb der Ausgangssperre uneingeschränkte Bewegungsfreiheit bedeutet. Zudem dürfen Schulen wieder Präsenzunterricht anbieten und Restaurants können täglich unter Einhaltung der Maßnahmen für geschlossene und offene Räume öffnen. Naturschutzgebiete und städtische Parks sind wieder für die Öffentlichkeit zugänglich, sofern der erforderliche Mindestabstand zwischen Besuchern eingehalten werden kann.
  • Chile erwartet einen allmählichen Rückgang der Infektionsrate. Laut offizieller Webseite der Regierung haben bei einer Gesamtbevölkerung von 18 Millionen bereits 11,8 Millionen Chilenen ihre zweite Dosis, und 13 Millionen die erste Impfung erhalten (Stand: 20. Juli).
  • Für weitere Details zur Einreise (sobald die Grenzen wieder geöffnet sind) lesen Sie bitte unseren Artikel „Aktuelle Einreisebestimmungen für Peru, Chile & Argentinien„.
  • Es gibt bislang keinen offiziellen Termin für eine Wiedereröffnung der Osterinsel.

ARGENTINIEN

  • Die Landesgrenzen bleiben für Touristen bis 6. August geschlossen, um einen weiteren Anstieg der Infektionsraten zu vermeiden., die zuletzt im Schnitt bei ca. 20.000 Neuinfektionen pro Tag lagen.
  • Infolge von Impfstofflieferungen von Pfizer, Sputnik V und Sinopharm wird eine Steigerung der Impfquote erwartet.

Das gesamte SETOURS-Team arbeitet derzeit aus dem Homeoffice. Bei Fragen oder Anliegen kontaktieren Sie bitte unser Vertriebsteam.

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